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Einsatz in der Rendeler Straße Einsatz in der Rendeler Straße Straße Einsatz in der Rendeler Straße

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So wie Bornheim ohne Berger Straße Frankfurt ohne Ebbelwei oder Bernem ohne irgendeine absurde Ortsbeiratsvorlage. Wochenmärkte sind in Paris nicht einfach Orte zum Einkaufen, sondern lebende Organismen. Sie atmen, schnattern, rufen, riechen. Sie sind Treffpunkt, Bühne, Flirtzone, politischer Mikrokosmos und kulinarisches Trainingslager – alles gleichzeitig. Und genau deswegen lieben wir sie.
Und genau deswegen wirken sie auf uns Bornheimer so vertraut, obwohl sie 480 km weiter westlich liegen. Ein kurzer Blick zurück – oder: Warum Paris schon Wochenmärkte hatte, als Bernem noch Kartoffeln setzte Die Ursprünge der Pariser Märkte reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück. Damals, im frühmittelalterlichen „Lutetia“, traf man sich am Seine-Ufer, tauschte Fisch gegen Brot und Neuigkeiten gegen Klatsch. Später entstanden feste Markthallen, die berühmtesten: Les Halles , jahrhundertelang der Bauch von Paris, bevor man sie in den 1970ern abriss und die Pariser bis heute darüber jammern. Verständlich. Mit Napoleon wurde das Marktwesen sortiert, reguliert, lizenziert.
Mit Haussmann wurde es städtebaulich veredelt.
Mit der Moderne kam Vielfalt, Weltküche, Streetfood, Bio-Welle und: höhere Preise (aber joooo, Paris ist halt Paris). Heute gibt es über 80 Wochenmärkte , verteilt auf die gesamte Stadt. Von charmant-chaotisch bis klinisch-sortiert, von „Oma kauft Lauch“ bis „Influencerin inszeniert Lauch“. Warum sind sie so wichtig?
Soziales Herz : Der Markt ist der Ort, an dem sich Nachbarschaften formen. Kulinarische Schatzkiste : Frisch, lokal, manchmal frech teuer – aber fast immer gut. Stadtidentität : Kein Arrondissement ohne eigenen Charaktermarkt. Demokratie des Geschmacks : Hier stehen alte Pariserinnen Schlange neben Studenten, Banker neben Rentnern, Touris neben Stammkunden.
Kurz gesagt: Wochenmärkte sind das, was Paris menschlich macht.
Und wir Bornheimer erkennen uns darin wieder: Markt = Zuhause.
Bornheim.Net präsentiert: Unsere 3 Lieblingsmärkte in Paris (Keine Werbung – nur Liebe. Und Hunger.)
**1. Marché Place Monge „Der Sonnenschein unter den Märkten“** Der Markt auf dem Place Monge im 5. Arrondissement ist ein Bilderbuch-Markt.
Wenn Paris morgens gut gelaunt ist – dann hier. Zwischen Ständen mit makellosen Zucchini, überfreundlichen Fischhändlern und Blumen in Farben, die man eigentlich nur in französischen Filmen sieht, schiebt man sich über den Platz, hört Gesprächsfetzen, riecht Crêpes, und fragt sich irgendwann:
„Wieso ist selbst der Sellerie hier hübscher als ich?“ Atmosphäre:
Leicht, freundlich, viel Sonne durch die offenen Platzränder. Ein Markt, den man auch gut überlebt, wenn man vorher zu wenig Kaffee hatte. Sortiment:
Obst, Gemüse, Käse, Meeresfrüchte, Blumen, ein paar gastronomische Perlen.
Sehr gute Qualität, sehr unterschiedliche Preisniveaus – von „fair“ bis „Autsch“. Wochentage:

Von: DerBornheimer

Do. 27.Nov. 2025 16.00 CET
HINWEIS: EINZELNE INHALTE ENTSTEHEN MIT MASCHINELLER UNTERSTÜTZUNG. FÜR RICHTIGKEIT UND VOLLSTÄNDIGKEIT WIRD TROTZ REDAKTIONELLER ÜBERARBEITUNG KEINE GEWÄHR ÜBERNOMMEN.

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